Monate: Juli 2015

Zuccini Variation

Lust auf Zuccini und Pilze? Dazu habe ich neulich wieder was erfunden – wobei es das vermutlich irgendwo schon gibt, aber sich bin nicht so der Rezeptesammler – Kühlschrank auf, was ist da? Und daraus wird dann etwas gebastelt. Ich fand Zuccini (die es neulich im Sonderangebot gab, also habe ich gleich drei riesige genommen), Pilze, magere Schinkenwürfel – los gehts! Einmal am Tag esse ich gerne was Warmes – also habe ich die große Pfanne rausgeholt und alle Zutaten bereit gelegt: Champions Zuccini magere Schinkenwürfel Öl für die Pfanne frische Salbeiblätter etwas Gemüsebrühe Salz und Pfeffer aus der Pfeffermühle Baguette vom Vortag Und so geht’s: Pilze grob säubern (ich klopfe nur die Erde ab, fertig), Zuccini in Stücke schneiden Schinkenwürfel in Öl schön knusprig anbraten Gemüse hinzugeben und anbraten Salbei klein schneiden mit  etwas Brühe ablöschen, Salbei hinzugeben Deckel auf die Pfanne und durchziehen lassen Brot im Toaster rösten, alles auf einem Teller anrichten Genießen! Reis oder Nudeln passen genauso als Beilage. Dazu einen gut gekühlten Weißwein oder einfach ein Mineralwasser, wer keinen Alkohol …

Anstrengungen und Mückenschwärme

Evas Reise geht weiter – zur Einstimmung ein kleines Video, welches zeigt, das auch die Pferde eine Pause genießen zwischen den Reitetappen. Sie dösen und lassen sich den Wind durch die Frisur streichen… „Unser Haus am Fluss hat ein Bettenlager mit genügend Platz für jeden, da die Matratzen sehr breit waren. Heute Morgen habe ich mich am Fluss gewaschen. Das Wasser war eiskalt! Aber es tat sehr gut. Wenn nur die Mücken nicht wären, ich war gleich sehr umschwärmt und so kehrte ich flott zum Haus zurück. Einen kurzen Abstecher habe ich aber doch noch zu den Pferden gemacht. Da ist ganz schön Bewegung auf der Weide, wahrscheinlich machen die Mücken sie auch kirre. Jetzt gibt’s gleich Frühstück, der Rest der Gruppe ist noch nicht in Bewegung gekommen. Um 9 Uhr ist Abreiten. Ich bekomme Blakur, einen großen dunkelbraunen Wallach, mit herrlichem Tölt und butterweichem Galopp. Der Start mit der Herde verlief nicht ganz so einfach. Es gestaltete sich heute schwierig, die Herde hinter der ersten Gruppe zu halten. Unsere Guides hatten die ganze Zeit …

Wir haben einen Salon

Schon wieder Zuwachs – diesmal in Form eines neuen Sofas! Eigentlich ist es kein neues Sofa, sondern ein ganz altes. Das habe ich mal ganz günstig ergattert und mangels Platz in den Keller verfrachtet. Die Erste Etage links ist ja schließlich keine Suite, sondern von den Abmaßungen eher eine Dienstbotenwohnung. Das Sofa stand also im Keller neben zwei dazu passenden Sesseln, 6 unterschiedlichen Stühlen mit Korbgeflecht (defekt), einer Seemanstruhe, einem Schrankkoffer, einem Hocker, den Wintersachen, den Weihnachtskugeln…was Frau halt so braucht. Das Jahr über. Es gibt in der ersten Etage links bereits ein Sofa, aber da kann immer nur einer ausgestreckt drauf liegen – dem gegenüber stand ein schrecklich quietschender Korbsessel, bei dem man nach einer längeren Sitzung das Gefühl hatte, erst wieder durch einen herzhaften Schlag in den Nacken gerade gehen zu können. Mein Orthopäde würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Der unergonomisch geformte Sessel flog jetzt raus, und das Sofa zog ein. Da es nicht so tief ist und auch nicht zu lang, passt es genau zwischen Heizung und Schrank. Bunte Kissen …

Vorbereitungen

Unsere „Erste-Etage-links“-Reporterin Eva ist gut wieder aus Island zurück gekommen. Da sie einige Tage keinen Zugang zum Internet hatte, konnte sie mich nicht zeitnah mit Fotos und Texten versorgen. Aber jetzt läßt sie uns direkt teilhaben mithilfe ihrer Aufzeichnungen: „Endlich ist es Morgen, ich konnte die ganze Nacht vor Aufregung kaum schlafen. Ein Blick nach draußen verrät mir, daß es dunstig und bedeckt ist. Nun ja, zumindest nicht zu warm zum Start. Nach dem sehr reichlichen Frühstück ging es nun endlich zu den Pferden. Als Erstes wurde auf der Reitbahn erklärt, wie man die Pferde in die „Sondergangart „Tölt“ bekommt. Das hatten ja viele noch nie gesehen oder ausprobiert. Wir bekamen unsere Pferde zugeteilt, meines hieß „Breki“ und schien ein ruhiger und lieber Vertreter zu sein. Überhaupt machten sämtliche Tiere einen gelassenen Eindruck. Für alle Fälle hatte ich mir ein Lammfell für den Sattel mitgebracht – den ganzen Tag im Sattel zu verbringen ist eine ungeahnte Anstrengung für das eigene Hinterteil. Ich hatte ja schon einige Wanderritterfahrung, daher wußte ich, was auf mich zukommt. Zunächst …