Alle Artikel in: Reisen

Traumwelt Angkor Wat

Wenn die Sonne über Angkor Wat untergeht, verfolgen zahlreiche Menschen auf den höher gelegenen Arealen der riesigen Tempelanlagen das Schauspiel. Viele Touristen sind darunter, aber auch Einheimische und buddhistische Mönche. Meine Freundin Ella ist zum zweiten Mal hier, und sie kann die Kamera kaum zur Seite legen. Es sind unglaubliche Bilder einer längst vergangenen Welt. Eine Welt, die langsam zerfällt. Die Witterung, tropische Vegetation aber auch die Zerstörungswut der Menschen setzen den Tempeln zu. Nur zögerlich kommen Restaurierungsarbeiten voran. Affen nutzen die Anlagen als Spielplatz und bevölkern die Umgebung. Um die Anlagen herum spielt sich das tägliche Leben ab: Kinder, die Schulschluß haben und fröhlich nach Hause fahren. Ein Bauer, der sein Feld bestellt. Stadtszenen. Vergangenheit und Zukunft in Kambodscha. Für die Erste Etage links hat Ella mir die schönsten Fotos zur Verfügung gestellt. Danke Schön an Ella Sing für die Eindrücke aus Kambodscha. Habt Ihr auch eine Reise in diesem Sommer geplant? Die Urlaubszeit ist in vollem Gange – mal sehen, wohin es uns dieses Jahr treibt… Ich finde, der Duft von frisch gemähtem …

Flohmarkt auf dänisch

Einer meiner „Wohlfühlorte“ ist das kleine Städchen Hvide Sande an der Westküste Dänemarks. Auf dem schmalen Streifen zwischen dem Ringkøbingfjord und der Nordsee gelegen, hat es sich vom einstigen Fischerdorf zum netten Ferienort entwickelt. Wer hierher kommt, sucht Erholung am Meer. Promiflair findet man hier vergebens, viele Familien mit Kindern und Hunden sind unterwegs  – und alle haben Platz am Strand, selbst wenn in der Hochsaison im Sommer die meisten Ferienhäuser ausgebucht sind. Die Nordsee ist rauher und wilder als die Ostsee, es gibt hier keine Wälder oder lauschige, windstille Plätze an einer Steilküste  – nur flaches Land, über das der Wind fegt, Heide und ein paar geduckte, vom Wetter gebeugte Kiefern vor den Dünen auf der Nordsee-Seite. Zum Fjord hin erstrecken sich weite Schilffelder und Wiesen. Auf beiden Seiten stehen Ferienhäuser aller Preiskategorien ganzjährig zum Mieten bereit. Seit meiner Kindheit bin ich zu Gast in diesem Land, und die Dänen haben sich ihren rauhen Charme, ihre Freundlichkeit und ihr Lachen stets bewahrt. Man kann auch mit dem Wohnwagen auf Campingplätzen nächtigen, sowohl Kitesurfer als …

Finale Grande auf Island

Der letzte Tag von Eva’s Reittour auf Island bricht an… „Unser längster Reittag ist auch der letzte Tag, den wir auf dem Pferd verbringen werden: Zwischen 40 und 45 km. Es geht nach Hause, wir reiten zurück zu unserer ersten Hütte am Fluss. Gegen 19 h waren wir da. Der Morgen fing mit einem Pferd an, wo ich viel zu viel Spannung aufbrachte und es irgendwie nicht gescheit in den Tölt bringen konnte. Nach der ersten Pause bekam ich Gredi. Sarah hatte gefragt, wie ich klar kam und ich antwortete: “Nicht gut“. Sie vermutete, dass ich vielleicht müde Arme habe und sich dies auf das Pferd überträgt. Kein Wunder nach vier Tagen zu Pferd. So bekam ich Gredi, einen großen schwarzen, sehr lieben Wallach. Der töltete wie von selbst und ich entspannte merklich meine Arme. Später bekam ich Sjomur, den Gescheckten, der am Anfang in der hinteren Gruppe kaum zu halten war. Der war ein richtiges Kaliber, sehr sehr lieb und butterweich. Ich konnte noch mehr loslassen. Das Tempo war heute recht hoch und die …

Von Leuchtbojen und Süßkartoffeln

Eva berichtet heute vom vorletzten Tag ihrer Reittour auf Island. 4. Reittag „Frühstück war wieder um 8 Uhr, das Abreiten dauerte diesmal etwas länger. Ich bekam Ringur, den schwarz-weiß gescheckten Wallach. Er war eins von den Pferden, das Einem dauernd die Zügel aus der Hand zieht. Ich fragte Nonni, was ich dagegen tun kann. Er meinte, ich solle mit ihm spielen, Zügel annehmen und wieder loslassen, nur mit den Händen,  damit die Arme nicht so angestrengt werden und ermüden. Das war leichter gesagt als getan, denn meine Arme waren schon müde, wie mir auch gleich darauf bewusst wurde. Der Ritt heut war voller Pausen, wir ritten von der Hütte weg und quasi kreisförmig wieder zurück. Beim nächsten Wechsel bekam ich Növi, einen schwarzen Wallach. Er war ganz ok im Tölt und Trab, angenehm zu reiten, aber nicht der Hit. Ich glaube, meine Lieblingspferde bisher waren Galsi und Blakur. Blakur habe ich am zweiten Tag geritten, er war sehr weich und angenehm vom Charakter. Galsi hatte ich am ersten Tag geritten. Ab „Fellsmuli“ erst Breki, dann …

Soli, die Nähmaschine

Durch die Sommerpause war die Reise von Eva nach Island noch gar nicht zu Ende erzählt. Ich möchte Euch die letzten Tage und die herrlichen Fotos nicht vorenthalten. Kommt mit nach Island! Freitag 26.06.15, dritter Reittag „Ich war seit 4h morgens wach, wälzte mich viel herum. Als ich dann aufstand, war ich leicht benebelt im Kopf, was sich aber bald gab. Um acht war Frühstück angesetzt, aber als wir um acht an den Tisch kamen, waren alle schon so gut wie fertig. Und dieses Gefühl von Hektik setzte sich dann auch fort, bis wir alle auf unseren Pferden saßen. Ich weiß gar nicht, warum das heute Morgen so war. Dumm war auch, dass ich zwei Tassen Kaffee getrunken hatte, das erwies sich als nicht ganz so schlau, denn ich musste nach dem Abritt auch schon bald Pipi. Es ist überhaupt immer gut, auf so einer Tour prophylaktisch Pipi zu machen, obwohl ich sagen muss, dass doch oft angehalten wurde. Meine Bedenken waren ja, dass die Herde so vorwärts treibt, was aber gar nicht der Fall …

Anstrengungen und Mückenschwärme

Evas Reise geht weiter – zur Einstimmung ein kleines Video, welches zeigt, das auch die Pferde eine Pause genießen zwischen den Reitetappen. Sie dösen und lassen sich den Wind durch die Frisur streichen… „Unser Haus am Fluss hat ein Bettenlager mit genügend Platz für jeden, da die Matratzen sehr breit waren. Heute Morgen habe ich mich am Fluss gewaschen. Das Wasser war eiskalt! Aber es tat sehr gut. Wenn nur die Mücken nicht wären, ich war gleich sehr umschwärmt und so kehrte ich flott zum Haus zurück. Einen kurzen Abstecher habe ich aber doch noch zu den Pferden gemacht. Da ist ganz schön Bewegung auf der Weide, wahrscheinlich machen die Mücken sie auch kirre. Jetzt gibt’s gleich Frühstück, der Rest der Gruppe ist noch nicht in Bewegung gekommen. Um 9 Uhr ist Abreiten. Ich bekomme Blakur, einen großen dunkelbraunen Wallach, mit herrlichem Tölt und butterweichem Galopp. Der Start mit der Herde verlief nicht ganz so einfach. Es gestaltete sich heute schwierig, die Herde hinter der ersten Gruppe zu halten. Unsere Guides hatten die ganze Zeit …

Vorbereitungen

Unsere „Erste-Etage-links“-Reporterin Eva ist gut wieder aus Island zurück gekommen. Da sie einige Tage keinen Zugang zum Internet hatte, konnte sie mich nicht zeitnah mit Fotos und Texten versorgen. Aber jetzt läßt sie uns direkt teilhaben mithilfe ihrer Aufzeichnungen: „Endlich ist es Morgen, ich konnte die ganze Nacht vor Aufregung kaum schlafen. Ein Blick nach draußen verrät mir, daß es dunstig und bedeckt ist. Nun ja, zumindest nicht zu warm zum Start. Nach dem sehr reichlichen Frühstück ging es nun endlich zu den Pferden. Als Erstes wurde auf der Reitbahn erklärt, wie man die Pferde in die „Sondergangart „Tölt“ bekommt. Das hatten ja viele noch nie gesehen oder ausprobiert. Wir bekamen unsere Pferde zugeteilt, meines hieß „Breki“ und schien ein ruhiger und lieber Vertreter zu sein. Überhaupt machten sämtliche Tiere einen gelassenen Eindruck. Für alle Fälle hatte ich mir ein Lammfell für den Sattel mitgebracht – den ganzen Tag im Sattel zu verbringen ist eine ungeahnte Anstrengung für das eigene Hinterteil. Ich hatte ja schon einige Wanderritterfahrung, daher wußte ich, was auf mich zukommt. Zunächst …

Bier am Leuchtturm

Warten auf den Transfer zu Eldhestar…Das Warten an Tag zwei kann man sich auf Island aber auch Versüßen, und so startet Eva in der Früh zum Hochthermalgebiet Gunnuvher, wo der derzeit größte Schlammkrater auf Island vor sich hin qualmt und brodelt. In der Nähe befindet sich ein Leuchtturm, von da aus sind es nur ein paar Schritte auf ein Hochplateau, von dem man eine herrliche Sicht auf die kleine Insel Eldey hat. Dort kann man sich ein echtes, natürlich selbst mitgebrachtes, isländisches Bier gönnen und die Aussicht genießen;-) Besonders, wenn man die Angriffe der Seeschwalben erfolgreich abgewehrt hat, welche die Eindringlinge kreischend umkreisen. Anschließend bietet sich noch ein Bummel durch Reykjavik an. Wie gut, daß sich Eva schon ein wenig auskennt, weil sie nicht das erste Mal hier ist. So lohnt sich ein Besuch bei der „handknitting association“. Hier gibt es alles, was zu Wolle verarbeitet werden kann. Eva ersteht eine wunderschöne Strickjacke. Jetzt ist auch noch Zeit für einen Latte Macciato (für umgerechnet 4 Euro!), den letzten „Städter-Luxuskaffee“ für die nächsten Tage. Lebensmittel und …

Gletscher und Dampfgarer

Nachdem Eva gestern planmäßig um 15.30 Uhr in Reykjavik gelandet ist, blieb noch etwas Zeit, sich in der Gegend umzuschauen. Die Reittour beginnt erst morgen, daher hat sich Eva ein Auto gemietet, um die Gegend zu erkunden. Nach dem Check-In im Hotel ging es in ins Tal Reykjadalur. Im Gebiet rund um den Vulkan Hengill gibt es zahlreiche heiße Quellen, und man kann im Bachbett im warmen Wasser baden. Drum herum brodelt und zischt es, überall sprudelt warmes Wasser aus dem Boden. Die Wege um die Badestelle wurden befestigt, so daß man gut an die schönsten Badestellen gelangt. Eva bemerkt kaum, daß es schon späterer Abend ist, denn in Island sind die Nächte auch im Sommer hell. Gegen 24 Uhr kehrt sie müde vom Baden, Wandern und Fotografieren ins Hotel zurück. Am nächsten Tag ist noch ein Ausflug nach Reykjanes und zum Hochthermalgebiet Gunnuvher geplant, bevor der Bus die Teilnehmer zur Reittour abholen wird. Jetzt geht es bald aufs Pferd… Alles Liebe, Claudia    

Reiten auf Island

Ein Traumziel für viele sind die unendlichen Weiten und die fantastische Natur von Island. Wir dürfen exklusiv dabei sein, wenn „Erste-Etage-links“ Reporterin Eva morgen auf die grüne Insel fliegt. Vor ihr liegen sechs fantastische Tage auf dem Weg in das Tal Landmannalaugar, vorbei an zerklüfteten Vulkanbergen, bunten Lupinenfeldern und heißen Quellen. Das Besondere daran ist, daß Eva zu Pferd unterwegs sein wird. Auf Island ist man als Reiter traditionell auf Islandpferden unterwegs, eine Rasse, die auch hierzulande viele Liebhaber hat. Islandpferde sind den harten Bedingungen auf Island bestens angepasst und leben das ganze Jahr draußen. Zu den drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp beherschen die meisten „Isis“ auch noch die Gangart Tölt, eine Art schneller Trab, und den Rennpaß. Eva ist sehr sicher zu Pferd und reitet von Kindesbeinen an. Sie hat Island bereits einige Male bereist und kam jedesmal begeistert zurück, fasziniert von der unberührten Natur und dem Erlebnis, mit Pferden draußen unterwegs zu sein. Diesmal also Landmannalaugar. Ich bin sehr gespannt auf Eva’s Eindrücke! Wird das Wetter mitspielen? Ist Eva den Anforderungen der …