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Anker im Leben

Neulich habe ich mir die Fotos vom letzten Urlaub angeschaut und dieses Foto gefunden. Es ist in Dänemark im Hafen von Hvide Sande entstanden. Immer wenn ich dort bin, mit der Kamera bewaffnet, entdecke ich neue Motive und Ansichten, die ich festhalten will. Irgendwie bin ich bei diesem Foto hängen geblieben und habe mir Gedanke darüber gemacht, was die Anker im Leben eines Menschen sind. Ich glaube, das jeder Mensch seine Anker braucht. Etwas, worauf man sich verlassen kann, auch wenn der größte Sturm des Lebens tobt. Für die Einen ist es vielleicht ihre Arbeit, die ihnen Halt gibt und die dem Tag Struktur verleiht. Für die anderen ist es der Lebenspartner, der sie in schwierigen Lebenslagen auffängt. Manche schöpfen Kraft aus einem Hobby oder Ehrenamt. Für mich ist es meine Familie. Ich finde es immer traurig, wenn ich höre, daß Familien untereinander zerstritten sind, nicht miteinander sprechen oder sich jahrelang nicht sehen. Der Zusammenhalt der Familie ist für mich das Wichtigste. Da mag alles andere daneben gehen, meine Familie fängt mich auf. Ein zweiter …

DIY DesignMarkt in Kassel

Gestern Morgen klingelte der Wecker in der Ersten Etage links ziemlich früh, und zwar um acht Uhr. Und das am Sonntag! Ja, für tolle Events muß man sich eben mal ein wenig früher aus dem Bett quälen. Schließlich wollten meine Fräuleins auch mit, und das kann dauern im Bad…Daher weckte ich die Damen lieber etwas früher. Wie gut die Entscheidung war, gleich morgens zu starten, stellte sich dann später noch als sehr weise heraus. Zunächst aber erntete ich für die unglaubliche Zumutung, meine Mädels sonntags vor 10 Uhr zu wecken, entnervtes Augenrollen. Mutter wieder mit ihren Design-Events! madeva Holzliebe – Bedrucktes Holz mit Reagenzglasvase – ich habe eins mit Palme als Motiv gekauft. Hm, kommt es in die Küche oder lieber doch über den Schreibtisch – mal sehen… Eine strahlende Eva von madeva Holzliebe! Direkt nach dem morgendlichen Bad-Frühstücks-Drama („Mama, wo ist meine Lieblingshose/ -das getreifte Hemd/ -meine beige Hose, die enge, es passt nur die!“ und „Kann ich noch eine Haarkur reinmachen/ -kannst Du mir Zöpfe flechten /-wo ist meine Haarbürste“ sowie „die Smacks …

Ich bin Unternehmerin

Heute mache ich mal Eigenwerbung. Ich schreibe über mich und wie es dazu kam, daß ich Unternehmerin wurde  – denn das bin ich seit 12 Tagen. Ich habe ein Unternehmen gegründet, wie das klingt. So nach börsendotiert und groß. Nein, es ist ein kleines Ein-Frau Unternehmen. Eines, welches zwei Geschäftsbereiche in sich vereint. Aber von Anfang an. Nachdem mein befristeter Arbeitsvertrag von meinem letzten Arbeitgeber nicht verlängert wurde, wie übrings der ebenfalls befristete Vertrag von dem Arbeitgeber davor auch, war ich kurz vor Weihnachten ohne Erwerbstätigkeit – arbeitslos. Arbeitsuchend klingt auch nicht viel besser. Da habe ich immer so ein Bild vor Augen, wie Menschen auf der Straße mit dem Kopf nach unten den Boden nach geeigneten Jobs absuchen. Was ist denn ein geeigneter Job? Man sollte auch meinen, mit meinem Portfolio wäre es nicht so schwierig, einen Job zu finden. Aber wie sich herausstellen sollte, war es das doch. Mit zwei Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren, alleinerziehend, als Frau und dann noch Management-Qualitäten – das beißt sich in der heutigen Jobwelt. …

Herbstnoten

Im Moment habe ich das Gefühl, die Zeit rast dahin. Eben war doch noch Frühlingsanfang! Schon war der Sommer da und irgendwie auch ganz schnell wieder rum, und jetzt riecht die Luft nach Herbst – frisch und klar. Sehr wohltuend nach der Hitze, wie ich finde. Überhaupt bin ich ich ein Herbsttyp, ich liebe den Herbst: Das warme Licht, die Natur verändert sich, es duftet im Wald nach Pilzen und nach Regen, Pflaumenkuchen mit Sahne und Tee mit Rum… Sehr lecker! Flugs müssen bei mir dann die Sommersachen raus und die herbstliche Stimmung rein! Meine Kissen auf dem Sofa bekommen ihre Herbstbezüge mit Fellimitat, Filz und Hirschmotiv. Dazu kommt die kuschelige Decke für’s Sofa – meine Schaffelle dürfen das ganze Jahr bleiben. Für die Tischdeko hat mir eines meiner Kinder ein paar Äpfel geklaut (ich schwöre, nicht in meinem Auftrag!). Sie sehen sehr hübsch aus mit roten Backen und in verschiedenen Größen, geschmacklich leider sehr sauer – aber sie müssen ja auch nur gut aussehen. Dazu einige Hölzer zusammengebunden, kombiniert mit zwei Kerzenleuchtern, die dicke …

Sommerferien

Die Erste Etage links ist zurück aus der Sommerpause. Die war unfreiwillig-freiwillig: In den Ferien hatte ich eine zeitlang tatsächlich keinen Internetzugang – klar gibt es Hotspots und Internetcafés, aber ich hatte nach einigen Tagen keine Lust mehr, drinnen zu hocken. Es war einfach zu schön draußen, und so habe ich das analoge Leben genoßen – herrlich! Und so wichtig. Meine Mutter meinte nur: „Oh super, keine Internetverbindung hier – na Gott sei Dank!“ Meine Mutter besitzt keinen Computer und kein Smartphone, „dieses neumodische Zeug“ braucht sie nicht. In der Tat kommunizieren wir auf die herkömmliche Art: Ich besuche sie oder sie mich, wir telefonieren mit Festnetz oder sprechen direkt miteinander. Und das funktioniert! Es ist ja in der Tat immer ein Gradwanderung: Muß ich meinen Beziehungsstatus unbedingt posten? Braucht jeder ein Foto von dem Strand, an dem ich gerade sitze oder von dem Berg, auf dem ich stehe? Klar bin ich gerne im Internet unterwegs, schließlich schreibe ich einen Blog. Ich liebe es, inspiriert zu werden und zu inspirieren. Auch ich habe schon bei …

Wir haben einen Salon

Schon wieder Zuwachs – diesmal in Form eines neuen Sofas! Eigentlich ist es kein neues Sofa, sondern ein ganz altes. Das habe ich mal ganz günstig ergattert und mangels Platz in den Keller verfrachtet. Die Erste Etage links ist ja schließlich keine Suite, sondern von den Abmaßungen eher eine Dienstbotenwohnung. Das Sofa stand also im Keller neben zwei dazu passenden Sesseln, 6 unterschiedlichen Stühlen mit Korbgeflecht (defekt), einer Seemanstruhe, einem Schrankkoffer, einem Hocker, den Wintersachen, den Weihnachtskugeln…was Frau halt so braucht. Das Jahr über. Es gibt in der ersten Etage links bereits ein Sofa, aber da kann immer nur einer ausgestreckt drauf liegen – dem gegenüber stand ein schrecklich quietschender Korbsessel, bei dem man nach einer längeren Sitzung das Gefühl hatte, erst wieder durch einen herzhaften Schlag in den Nacken gerade gehen zu können. Mein Orthopäde würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Der unergonomisch geformte Sessel flog jetzt raus, und das Sofa zog ein. Da es nicht so tief ist und auch nicht zu lang, passt es genau zwischen Heizung und Schrank. Bunte Kissen …

Parabene in Dove und Nivea Produkten

Jetzt kann ich es ja zugeben – ich schaue gelegentlich Fernsehen. Und nein, meistens keine DVD, sondern Beiträge und Filme, die ich dem Fernsehprogramm der Tagespresse entnehme. Ja, auch den Tatort. Nein, keine Soaps. Und da bin ich eines Abends auf diesen Beitrag im SWR vom 9. Juni 2015 gestoßen. Es geht um die Verwendung von Parabenen in Kosmetika. Die Erkenntnisse in der Sendung finde ich erschreckend. Eigentlich müsste ja ein Aufschrei durch die Nation gehen – aber es schreit keiner. Oder einfach zu wenige. Am Konsumverhalten der Deobenutzer hat sich herausgestellt, das Hersteller plötzlich sehr schnell regieren können. Auf einmal sind Deos ohne Aluminium der Verkaufsschlager. Weil keiner Aluminium im Körper abgelagert haben möchte. Das ist einfach nicht schön. Also kaufen die Leute lieber Deo ohne Aluminium. Zurück zu den Parabenen: Ich habe vor einigen Tagen bei Dove auf der facebook-Seite den folgenden Beitrag eingestellt: „Guten Morgen bei Dove – Ihre Körperlotion war mir immer die Liebste, besonders der Duft ist unschlagbar. Jedoch werde ich Ihre Creme nun leider nicht mehr benutzen: http://www.swr.de/marktcheck/parabene-in-hautpflegeprodukten/-/id=100834/did=15466612/nid=100834/auyss2/index.html Auch …

Heidelbeerdrama und Kaffeekonsum

So. Jetzt liegen sie hübsch wie zufällig angeordnet auf dem Tablett. Die Heidelbeeren für meine kleines „Heidelbeer-Mascarpone-Schoko-Creme“ Fotoshooting. Aber vorher tobte in meiner kleinen Kantine die Hölle. Genauer gesagt, die Heidelbeer-Hölle. Mir ist nämlich zweimal die gesamte Packung Heidelbeeren entglitten – nicht einmal, nein zweimal. Wer kam denn auch auf diese dusselige zweiteilige Verpackung mit nicht-passendem Deckel? Der ganze Küchenboden hatte Heidelbeer-Sommersprossen (oder sollte ich sagen Frostsprossen? – es ist ja so fürchterlich kalt draußen!). Der Teilzeit-Hund verfolgte mit verwunderten Blicken, wie ich kriechender Weise auf dem Küchenboden Ausschau hielt nach den kleinen lila Kugeln, um sie wieder einzusammeln. Zweimal – erwähnte ich das schon? Letztendlich wurden die leckeren Beeren dann ihrer wahren Bestimmung zugeführt, nämlich als äußerst passende Begleiter für ein Dessert. Ja, so ist das, wenn man einen Blog schreibt und Fotografin, Autorin, Kritikerin, Scout und Seiten-Designerin in einer Person ist. Da ich das Magazin nun auch mit sinnigen Inhalten füllen möchte (die wache Leserin hat es bemerkt, einige Kategorien sind noch nicht gefüllt), bin ich zur Zeit an allen Fronten aktiv. Das …

Amsterdam

Vor einiger Zeit habe ich mir den Traum erfüllt, Amsterdam zu besuchen. Ich würde jederzeit wieder hin fahren, meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Es ist ja so ein Ding mit den Träumen, manchmal ist man enttäuscht, wenn sie sich erfüllen, weil man so viel erwartet. Aber in diesem Fall… Grandios. Wenn Ihr möchtet, berichte ich ein wenig mehr darüber. Hier erst einmal nur eine kleine Auswahl der gefühlt 3587 Fotos, die ich gemacht habe. Alles Liebe, Claudia

Kleine Pause

Manchmal braucht Frau einfach eine Pause – bitte sehr, das ist meine „Ich-gründe-gerade-einen-Blog“ Tee-Pause mit dem leckersten Rosinenbrötchen, was man sich vorstellen kann. Einfach nur mit Butter (ja, ganz ohne Diätmargarine – wer ißt eigentlich sowas?), dazu drei Erdbeeren, die oben irgendwie mit Krönchen versehen sind…Lecker! Heißer Rooibuschtee dazu, fertig! Zum Entstehen des Blogs gibt es schon jetzt viele lustige Begebenheiten – neben den Momenten, wo man sich die Haare rauft, weil nix so klappt, wie man sich das vorstellt. Besonders, wenn ich selber Hand anlegen möchte und dann was Verkehrtes eingebe, ohne zu wissen, wie das wieder vom Bildschirm verschwindet – gebt mir Texte, gebt mir Fotos, alles Bombe, aber dieser Programmierkram – nicht meine Welt. Aber, oh Wunder, es gibt Menschen, die das können und auch noch gerne machen! Ich habe da ein ganz wunderbares Team an Bord, meine IT-Engel. Die machen alles, was ich will – und das klappt dann auch noch! Alles Liebe, Claudia