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Emil, unser neuer Mitbewohner

Seit gestern haben wir einen neuen Mitbewohner. Ich wurde nicht gefragt, ob hier noch Platz ist oder ob wir noch ein Bett frei haben, oder ob er sich mit dem Hund versteht. Nein, Emil ist einfach so eingezogen. Emil ist klein, grün, kuschelig und hat immer gute Laune. Jedenfalls grinst er ständig! Auf die Frage an mein jüngstes Fräulein, wo Emil denn herkommt, hat sie geantwortet: „Den hab ich gemacht“. Ach so. „Der Emil geht ganz schnell“, meinte sie. „Das habe ich in einer halben Stunde genäht“. Ah ja, das merken wir uns doch gleich für die Arbeitsanleitung. Emil ist jetzt auch ständig mit dabei – übernachtet hat er in der Brusttasche des IKEA Krokodils, und beim Frühstück saß er an das Glas Schokocreme gelehnt. Für heute durfte ich ihn ausleihen, denn er hatte ja einen Fototermin bei mir. Im Moment liegt er rechts neben mir und verbreitet gute Laune. Wenn ich ihn mir so betrachte – also, groß ist er nicht. So ca. 3 x 5 cm, einen knappen Zentimeter dick. Passt in jede …

Tomaten in der Dose

Meine beiden Fräuleins gehören zu denjenigen, die gerne alles ausprobieren. Tomaten in der Dose züchten? Jawoll! Und es wächst tatsächlich was aus der Dose! Ich wollte es ja nicht gauben. Der restliche Samen  wurde mangels Pflanztopf einfach in einen Eierkarton gesetzt. Das werden dann wohl Eiertomaten… ich bin sehr gespannt und werde berichten, wie sich die Pflänzchen so entwickeln. Alles Liebe, Claudia

Garnrollen im Glas

Heute morgen wollte ich ein Geschenk verpacken und habe mich mit den Garnrollen vertüddelt – entweder das Band kam gar nicht von der Rolle oder das Ganze rollte beim abschneiden vom Tisch oder noch schlimmer: es hat sich alles verheddert. Bei sowas kriege ich immer einen Schreikrampf – gerade wenn es schnell gehen soll! Abgesehen von dem zu dünnen Geschenkpapier und dem qualitativ gruseligen Tesafilm (zweiter Schreikrampf) suchte ich nach einer Lösung, wie man das besser und nervenschonender organisieren könnte. Ganz einfach: Husch ins Glas mit den Röllchen! Kein Verheddern, kein Vertüddeln. Sieht auch noch schick aus und kostet nichts, die Gläschen sind ausrangierte Marmeladen-Gläser. Bei einem Milchkaffee habe ich mir dann zufrieden mein Werk beguckt und finde es sehr gelungen. So, mal schauen, was ich jetzt noch einpacken kann – geht ja jetzt total entspannt!   Alles Liebe, Claudia