Alle Artikel in: Selber machen

Last Minute Advent

Noch keinen Adventskalender? Und keinen Adventskranz? Keine Lust, im Gartenmarkt vier Kerzen aus 56 Farbtönen auszuwählen, um sie auf eine petrolfarbene Lebensbaumwurst drauf zu friemeln? Das macht gar nichts, denn hier kommen zwei nette Last-Minute-Ideen mit Charme! Gelingen garantiert, sehen gut aus und machen was her. Die Zutaten haben die meisten im Haus, und die Herstellung ist kinderleicht. Diese Ideen sind ebenso für diejenigen geeignet, die keine getrockneten Tannenadelbrösel auf dem Tisch mögen. Damit ist auch gleich der akuten Brandgefahr vorgebeugt, ich weiß gar nicht, wieviel Beinahe-Zimmerbrände ich schon knapp verhindert habe, indem ich die angekokelten Fichten-Zweige im letzten Moment in die Spüle gekippt habe. Die erste Advent-Variante ist ein S-U-E (schnell und einfach) Adventskranz – oder auch: Eine „Adventsreihe aus Marmeladengläsern“. Adventsreihe aus Marmeladengläsern 4 Marmeladengläser ausgewaschen 4 Teelichter Deko nach Geschmack Anleitung: Gläser in beliebiger Reihenfolge aufstellen, Teelichter reinstellen Deko beliebig hinzufügen Bei mir besteht die Deko aus einem Zweig mit roten Früchten, Efeu und einem Brett mit gefädelten Tannenbäumen  – die Anleitung dazu demnächst hier auf dem Blog! Puristen verwenden gar keine …

Ich bin Unternehmerin

Heute mache ich mal Eigenwerbung. Ich schreibe über mich und wie es dazu kam, daß ich Unternehmerin wurde  – denn das bin ich seit 12 Tagen. Ich habe ein Unternehmen gegründet, wie das klingt. So nach börsendotiert und groß. Nein, es ist ein kleines Ein-Frau Unternehmen. Eines, welches zwei Geschäftsbereiche in sich vereint. Aber von Anfang an. Nachdem mein befristeter Arbeitsvertrag von meinem letzten Arbeitgeber nicht verlängert wurde, wie übrings der ebenfalls befristete Vertrag von dem Arbeitgeber davor auch, war ich kurz vor Weihnachten ohne Erwerbstätigkeit – arbeitslos. Arbeitsuchend klingt auch nicht viel besser. Da habe ich immer so ein Bild vor Augen, wie Menschen auf der Straße mit dem Kopf nach unten den Boden nach geeigneten Jobs absuchen. Was ist denn ein geeigneter Job? Man sollte auch meinen, mit meinem Portfolio wäre es nicht so schwierig, einen Job zu finden. Aber wie sich herausstellen sollte, war es das doch. Mit zwei Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren, alleinerziehend, als Frau und dann noch Management-Qualitäten – das beißt sich in der heutigen Jobwelt. …

Stiftehalter und Krimskrams-Box

Die Einen lieben es, die Anderen verzweifeln daran. Manche wissen genau und immer, wo sie etwas hingelegt haben, andere verbusseln ständig den Hausschlüssel/das Handy/die Scheckkarte/die Kofferschlüssel – ja, bald ist Urlaubszeit! Fangt schon mal mit dem Suchen an. Und wo waren noch mal die Koffer… Ich könnte jetzt darüber philosophieren, ob Ordnungsliebe und Chaos beim Menschen genetisch bedingt ist oder nicht, mache ich aber nicht. Wir sind alle unterschiedlich, auch in der Art, wie wir mit Dingen umgehen. Ich vergesse auch manchmal, wo ich was hingelegt habe – vielleicht ist das schon mein fortgeschrittenes Alter? Oder einfach auch ganz normal, denn kein Mensch kann sich alles merken – nein, es ist nicht das Alter, wußte ich’s doch. Ich habe es ganz gerne ordentlich, aber „gemütlich“ ordentlich. Was heißt denn das jetzt schon wieder? Soll bedeuten: Mit Hunden, Kindern, Gästen der Kinder und im Familien-Zusammenleben habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder ich verordne mir Toleranz und gelegentliches Putzen, Aufräumen und Bügeln (und erziehe die Familienmitglieder entsprechend), oder ich bin 24 Stunden mit eben diesen Tätigkeiten beschäftigt. Im …

Jolanda

Emil hat eine Frau. Und was für eine! Sie heißt Jolanda, hat rote Lippen, trägt rosa Wimperntusche und Rouge auf den Wangen. Die Wahl der Haarfarbe läßt auf einen feurigen Charakter schließen. Emil hat sich noch nicht geäußert, aber er schien nicht abgeneigt – was ja keine Selbstverständlichkeit ist bei einer arrangierten Ehe. Jolanda ist ebenso in Handarbeit entstanden wie Emil. Jetzt schauen wir mal: Werden Emil und Jolanda glücklich miteinander? Wird die Ehe kinderlos bleiben? Was ist, wenn sie nicht zusammen in der Brusttasche des IKEA Krokodils übernachten wollen? Wir werden sehen. Mein jüngstes Fräulein meint, es geht alles gut. Die Jugend ist ja immer so optimistisch! Alles Liebe, Claudia

Emil, unser neuer Mitbewohner

Seit gestern haben wir einen neuen Mitbewohner. Ich wurde nicht gefragt, ob hier noch Platz ist oder ob wir noch ein Bett frei haben, oder ob er sich mit dem Hund versteht. Nein, Emil ist einfach so eingezogen. Emil ist klein, grün, kuschelig und hat immer gute Laune. Jedenfalls grinst er ständig! Auf die Frage an mein jüngstes Fräulein, wo Emil denn herkommt, hat sie geantwortet: „Den hab ich gemacht“. Ach so. „Der Emil geht ganz schnell“, meinte sie. „Das habe ich in einer halben Stunde genäht“. Ah ja, das merken wir uns doch gleich für die Arbeitsanleitung. Emil ist jetzt auch ständig mit dabei – übernachtet hat er in der Brusttasche des IKEA Krokodils, und beim Frühstück saß er an das Glas Schokocreme gelehnt. Für heute durfte ich ihn ausleihen, denn er hatte ja einen Fototermin bei mir. Im Moment liegt er rechts neben mir und verbreitet gute Laune. Wenn ich ihn mir so betrachte – also, groß ist er nicht. So ca. 3 x 5 cm, einen knappen Zentimeter dick. Passt in jede …

Tomaten in der Dose

Meine beiden Fräuleins gehören zu denjenigen, die gerne alles ausprobieren. Tomaten in der Dose züchten? Jawoll! Und es wächst tatsächlich was aus der Dose! Ich wollte es ja nicht gauben. Der restliche Samen  wurde mangels Pflanztopf einfach in einen Eierkarton gesetzt. Das werden dann wohl Eiertomaten… ich bin sehr gespannt und werde berichten, wie sich die Pflänzchen so entwickeln. Alles Liebe, Claudia

Garnrollen im Glas

Heute morgen wollte ich ein Geschenk verpacken und habe mich mit den Garnrollen vertüddelt – entweder das Band kam gar nicht von der Rolle oder das Ganze rollte beim abschneiden vom Tisch oder noch schlimmer: es hat sich alles verheddert. Bei sowas kriege ich immer einen Schreikrampf – gerade wenn es schnell gehen soll! Abgesehen von dem zu dünnen Geschenkpapier und dem qualitativ gruseligen Tesafilm (zweiter Schreikrampf) suchte ich nach einer Lösung, wie man das besser und nervenschonender organisieren könnte. Ganz einfach: Husch ins Glas mit den Röllchen! Kein Verheddern, kein Vertüddeln. Sieht auch noch schick aus und kostet nichts, die Gläschen sind ausrangierte Marmeladen-Gläser. Bei einem Milchkaffee habe ich mir dann zufrieden mein Werk beguckt und finde es sehr gelungen. So, mal schauen, was ich jetzt noch einpacken kann – geht ja jetzt total entspannt!   Alles Liebe, Claudia