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Herbstnoten

Im Moment habe ich das Gefühl, die Zeit rast dahin. Eben war doch noch Frühlingsanfang! Schon war der Sommer da und irgendwie auch ganz schnell wieder rum, und jetzt riecht die Luft nach Herbst – frisch und klar. Sehr wohltuend nach der Hitze, wie ich finde. Überhaupt bin ich ich ein Herbsttyp, ich liebe den Herbst: Das warme Licht, die Natur verändert sich, es duftet im Wald nach Pilzen und nach Regen, Pflaumenkuchen mit Sahne und Tee mit Rum…

Sehr lecker!

Bei mir steht immer die Saison auf dem Tisch - jetzt ist es Spätsommer und schon ein wenig Herbst.

Bei mir steht immer die Saison auf dem Tisch – jetzt ist es Spätsommer und schon ein wenig Herbst.

Flugs müssen bei mir dann die Sommersachen raus und die herbstliche Stimmung rein! Meine Kissen auf dem Sofa bekommen ihre Herbstbezüge mit Fellimitat, Filz und Hirschmotiv. Dazu kommt die kuschelige Decke für’s Sofa – meine Schaffelle dürfen das ganze Jahr bleiben.

Für die Tischdeko hat mir eines meiner Kinder ein paar Äpfel geklaut (ich schwöre, nicht in meinem Auftrag!). Sie sehen sehr hübsch aus mit roten Backen und in verschiedenen Größen, geschmacklich leider sehr sauer – aber sie müssen ja auch nur gut aussehen. Dazu einige Hölzer zusammengebunden, kombiniert mit zwei Kerzenleuchtern, die dicke Kerzen in anthrazit tragen.

Livingroom Herbst 15-2

Ich liebe die abgeschrabbelte Optik bei Holz.

Nur im Herbst blühen bei uns diese kleinen wilden Orchideen in pink – sie schlängeln sich um Brombeerbüsche und quer durch die Wiesen, an Disteln entlang und an anderen, großen Pflanzen empor. Wenn die Sonne dann darauf scheint, stechen sie mit ihrem Pink aus der herbstlichen Farbpalette hervor. Ich muß immer welche mitnehmen, wenn ich mit dem Hund vorbeilaufe.

Blick auf das Wohn- und Esszimmer in der Ersten Etage links.

Blick auf das Wohn- und Esszimmer in der Ersten Etage links.

Oben mal ein kleiner Einblick in die Räume der Ersten Etage links, übrings mit nagelneuen Leuchten vom schwedischen Lieblingshaus – endlich Licht am Tisch. Vorher stand der Tisch noch woanders, und da hing entsprechend die Lampe ordnungsgemäß über dem Tisch. Und da hing sie bis vor Kurzem noch – der Tisch stand schon geraumer Zeit an seinem neuen Platz.

Der Teilzeithund hatte also abends immer die volle Beleuchtung, während wir immer bei fast völliger Dunkelheit zu Abend gegessen haben – leider konnte man nicht so richtig sehen, was es gab, es war ja so dunkel – aber die Runde hat immer fröhlich gemutmaßt: „Ach, das sind Bratkartoffel?“- „Nein, das sind Kartoffelpuffer von gestern!“ – Oh, und das ist Salat?“ – „Ähm, das ist die Tischdeko“…

Na, wir haben’s ja überlebt. Um so überraschender die Helligkeit, die uns jetzt bei Anschalten des Lichtes ereilt: Man kann das gesamte Zeitungsdruckbild erkennen, nicht nur die Headline! Warum haben wir die Lampen nicht viel eher umgehängt?

Livingroom Herbst15-6

Auch gut zu erkennen ist meine Vorliebe für Farbe. Ich mag es nicht reduziert in schwarz-weiß, das ist mir zu langweilig. Obschon ich weiße Wände bevorzuge, denn die sind wie eine Leinwand, ich kann sie je nach Lust und Laune gestalten. Und wenn mir nach Farbe ist, dann gehe ich stets der Nase nach. Ähm. Dem Auge nach, wollte ich sagen. Zudem male ich gerne, und da kann man sich nun wirklich austoben.

Wobei, Schwarz-weiß Fotografien haben ihren Reiz, und die hängen bei mir auch an der Wand. Gerne kombiniert mit anderen, schönen Drucken, Kalendern, Zeitungsschnipseln und Fotos. Was mich inspiriert, kommt an die Wand.

Die neuen Leuchten in voller Schönheit

Die neuen Leuchten in voller Schönheit.

Der Tisch ist auch von IKEA, die Stühle sind meine Leidenschaft. Meine Familie kann da ein Lied von singen aus leidvoller Erfahrung und aus unzähligen Vollbremsungen an diversen Sperrmüllstellen (daaaaaaaaaa steht ein toller Stuhl!!!). Aber dafür haben wir die volle Auswahl! Ich glaube, ich habe nicht einen neuen Stuhl gekauft. Ach doch, zwei Küchenstühle – aber nur als Ersatz, weil die sechs anderen Stühle im Keller noch aufgearbeitet werden müssen.

Das ist auch der Grund, warum mein Keller relativ voll ist – aber Platz für einen Stuhl ist immer noch. Oder auch zwei… Man kriegt ja auch mal Gäste! Und die müssen schließlich irgendwo sitzen.

Ich sitze übrings gerade auf meinem „Prinzessinenbürostuhl“ (mit roter Samtsitzfläche), der ungefähr 1000 Kilometer auf dem Buckel hat – er stammt von einem Flohmarkt aus Polen.

Gibt es jemanden unter Euch, der auch Stühle sammelt? Oder bin ich da alleine auf weiter Flur…

Alles (Stuhl-)Liebe,

Claudia

 

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