Bloggerleben, Inspiration
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Sommerferien

Die Erste Etage links ist zurück aus der Sommerpause. Die war unfreiwillig-freiwillig: In den Ferien hatte ich eine zeitlang tatsächlich keinen Internetzugang – klar gibt es Hotspots und Internetcafés, aber ich hatte nach einigen Tagen keine Lust mehr, drinnen zu hocken. Es war einfach zu schön draußen, und so habe ich das analoge Leben genoßen – herrlich!

Und so wichtig. Meine Mutter meinte nur: „Oh super, keine Internetverbindung hier – na Gott sei Dank!“ Meine Mutter besitzt keinen Computer und kein Smartphone, „dieses neumodische Zeug“ braucht sie nicht. In der Tat kommunizieren wir auf die herkömmliche Art: Ich besuche sie oder sie mich, wir telefonieren mit Festnetz oder sprechen direkt miteinander. Und das funktioniert!

Es ist ja in der Tat immer ein Gradwanderung: Muß ich meinen Beziehungsstatus unbedingt posten? Braucht jeder ein Foto von dem Strand, an dem ich gerade sitze oder von dem Berg, auf dem ich stehe? Klar bin ich gerne im Internet unterwegs, schließlich schreibe ich einen Blog. Ich liebe es, inspiriert zu werden und zu inspirieren. Auch ich habe schon bei Amazon bestellt, und ich recherchiere schnell im Netz, ob die Sushi Bar geöffnet hat, die ich besuchen möchte.

Aber man muß auch mal abschalten. Das fällt vielen zunehmend schwer, und einige werden  ganz hektisch, wenn sie plötzlich nicht mehr online sein können, weil es gerade kein Netz gibt. Ich entspanne mich zunehmend. Wobei das sicher auch eine Altersfrage ist – die Krise bleibt bei mir aus, wenn ich Whatsapp mal aus habe.

Und die Entspannung tritt in der Tat ein – probiert es mal aus! Ein wenig Web-Abstinenz, das Smartphone zuhause lassen…Neulich abends war ich bei einem Konzert von Gregor Meyle. Es war fantastisch – ich hatte mein Smartphone zuhause vergessen. Gregor hielt irgendwann inne auf der Bühne und meinte, er müße doch jetzt mal Folgendes feststellen: Es seien ja an diesem Abend so wenig Smartphones im Einsatz, das sei selten – und er betonte, daß dies gut sei, denn dann nehme man das Erlebnis „auf der Festplatte hier“ mit – dabei tippte er sich an den Kopf. Spontaner Applaus folgte auf diese Äußerung. Der Applaus wollte nicht enden, denn die Musik und die Athmosphäre taten ein Übriges. Danke, Gregor Meyle.

Alles Liebe,

Claudia

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