Alle Artikel mit dem Schlagwort: Neujahr

come in we'are open - future. Foto einer Tür mit diesem Spruch darauf.

Positiv denken

Heute ist der fünfte Tag im neuen Jahr 2020 – herzlich willkommen in der Zukunft! Vor knapp einer Woche haben wir noch gedacht, morgen beginnt das neue Jahr. Vielleicht haben wir Vorsätze für das neue Jahr gefasst, möglicherweise waren wir aber auch einfach nur froh, dass das alte Jahr rum ist. Egal, das war gestern. Die Zukunft findet jetzt statt. Und die ist positiv. Wie, im Zeitalter von Hetze im Netz, Armut, Klimakatastrophe, Politikverdrossenheit, steigender Scheidungsraten und der Feststellung, das die Nachbarn wieder den Müll nicht richtig getrennt haben? Jawoll, ich sehe die Zukunft positiv. Und Du kannst das auch. Positiv denken Ich muß mir nicht vornehmen, positiv zu denken, denn das ist meine Grundlebenseinstellung. Möglicherweise ist das ein glücklicher Zufall, dass das Glas für mich immer halb voll ist und nicht halb leer. Aber auch mir stellt das Leben Aufgaben, vor denen ich stehe und nicht weiß, wie ich diese bewältigen soll. Aber ich fange dann einfach an. Es wird schon gut werden. Möglicherweise werde ich scheitern, oder ich muß erneut beginnen. Grundsätzlich ist …

Mehr Wagemut statt Gleichmut

Schon wieder naht ein Jahresende, und wie jedes Jahr frage ich mich: Habe ich eigentlich gute Vorsätze für das neue Jahr? Einige Gedanken zu diesem Thema habe ich hier bereits notiert. Passend zum Thema schreibt die kroatisch-deutsche Schrifstellerin Jagoda Marinić in der aktuellen Wochenendausgabe der Süddeutsche Zeitung: „Für das nächste Jahr braucht es eine Generation Wagemutiger, die von all dem erzählt, was diese Weltgemeinschaft nicht wissen möchte.“ Sie bezieht sich auf aktuelle politischen und menschlichen Tragödien, an die wir uns möglicherweise schon gewöhnt haben. Während wir in Kirchen den Weihnachtspredigten gelauscht haben, versuchte die SEA WATCH 3 mit 30 geretteten Menschen einen Hafen in Europa zu finden. Laut Marinić seien Predigten und Glaube kein Selbstzweck, sondern ermögliche den Menschen, Haltungen zu entwickeln – Menschen zu sein. In der christlich-abendländischen Tradition sei Humanität ein Gebot. Jede Verletzung der Humanität bedeute eine Erschütterung. In derselben Ausgabe der Süddeuschen beschreibt Tanja Rest in ihrem Artikel „Alles bleibt anders – Gute Vorsätze und schlechte Gewohnheiten: Warum tun wir, was wir tun, obwohl wir wissen, dass wir es anders machen …