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Im Gespräch mit: Katja Kovar, BODY SCHOOL Hamburg

Neues Jahr, neue Rubrik! Für 2019 habe ich mir überlegt, inspirierende Persönlichkeiten in die Erste Etage links einzuladen und ihnen ein paar Fragen zu stellen. Ich freue mich sehr, dass meine liebe Freundin Katja den Anfang macht! Wir kennen uns schon so lange und sind eigentlich wie ein altes Ehepaar – nur schöner! EEL: Wie ist die BODY SCHOOL entstanden und was bietest Du heute alle an? Katja Kovar: Im Laufe meiner sportlichen Ausbildungen und etlicher Jahre Trainertätigkeit, die ich nebenberuflich absolviert habe, hat sich mehr und mehr heraus kristallisiert, wo die Problemstellungen der Kunden im Fitnessbereich liegen. Natürlich hat jeder Mensch individuelle Ziele, aber außerhalb des Berufslebens Ziele konsequent zu verfolgen, fällt vielen Menschen schwer. Um langfristige Erfolge und Spaß in den Punkten Ernährung, Fitness und Gesundheit zu haben, bedarf es aber zunächst einmal des Verständnisses für die großen Zusammenhänge. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Kunden nicht gut informiert waren und so mit dem Drehen kleiner Schrauben in ihrem Körper beschäftigt waren, dass sie sich daran verschlissen haben (körperlich wie zeitlich), ohne …

5 Ordnungstipps für eine aufgeräumte Küche

Frische Ordnungsideen zu Jahresbeginn – Wie Ihr Eure Küche wieder in einen Wohlfühlort verwandelt Heute widmen wir uns dem Herzstück des Hauses – der Kantine. Hier wird gekocht, gegessen, gelacht, es werden Partys gefeiert und: Es werden Sachen gehortet. Man glaubt es kaum, was so alles in der Küche aufbewahrt wird. Egal ob großzügige Landhausküche oder Mini-Kombüse, hier landet so gerne alles, was irgendwie gerade sonst keinen Platz hat: Die vergessene Weihnachtskugel vom letzten Fest, die Weinkorkensammlung ganz hinten rechts in der Schublade, die kaputte Glühbirne aus der Dunstabzugshaube, das Playmobilmännchen, welches das Kind in der Küche vergessen hat, die alte Batterie der Taschenlampe nebst defekter Taschenlampe, die Kulisammlung… Neben den vielen, vielen Kleinigkeiten in den Untiefen der Schubladen finden sich in den Schränken auch gerne Küchengeräte wieder, die man entweder einmal im Jahr braucht oder die man noch nie benutzt hat: Der Ananasschneider, das Raclette Besteck, der Ei-Schneider, die Muffinform, die olle Salatschüssel von Tante Anna, das Service von Oma Elfi und der defekte Toaster, den man schon lange durch einen neuen ersetzt hat… …

Mehr Wagemut statt Gleichmut

Schon wieder naht ein Jahresende, und wie jedes Jahr frage ich mich: Habe ich eigentlich gute Vorsätze für das neue Jahr? Einige Gedanken zu diesem Thema habe ich hier bereits notiert. Passend zum Thema schreibt die kroatisch-deutsche Schrifstellerin Jagoda Marinić in der aktuellen Wochenendausgabe der Süddeutsche Zeitung: „Für das nächste Jahr braucht es eine Generation Wagemutiger, die von all dem erzählt, was diese Weltgemeinschaft nicht wissen möchte.“ Sie bezieht sich auf aktuelle politischen und menschlichen Tragödien, an die wir uns möglicherweise schon gewöhnt haben. Während wir in Kirchen den Weihnachtspredigten gelauscht haben, versuchte die SEA WATCH 3 mit 30 geretteten Menschen einen Hafen in Europa zu finden. Laut Marinić seien Predigten und Glaube kein Selbstzweck, sondern ermögliche den Menschen, Haltungen zu entwickeln – Menschen zu sein. In der christlich-abendländischen Tradition sei Humanität ein Gebot. Jede Verletzung der Humanität bedeute eine Erschütterung. In derselben Ausgabe der Süddeuschen beschreibt Tanja Rest in ihrem Artikel „Alles bleibt anders – Gute Vorsätze und schlechte Gewohnheiten: Warum tun wir, was wir tun, obwohl wir wissen, dass wir es anders machen …

Mein Einstieg in das nachhaltige Leben

Beim Thema Trends bin ich ja immer so zögerlich. Seit einiger Zeit gibt es den Trend zur Nachhaltigkeit. Was ist das denn eigentlich? Muß ich da mit machen? Oder ist das wieder nur so ein Hype, dem alle folgen… Ist das eigentlich auch hygge? Oder langom? Entschuldigung, aber da kann man ja schon durcheinander kommen. Kaum ist ein Trend da, ist er auch schon wieder weg. Ist Nachhaltigkeit eigentlich ein neuer Trend? Man kann Nachhaltigkeit unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten betrachten. Das Thema wird auch schon seit einer Weile durch die Medien gejagt und hält sich beständig. Findet auch jeder irgendwie wahnsinnig wichtig und interessant, aber kaum einer lebt danach. Theoretisch klingt das ja auch immer ganz toll. Und wir kaufen doch schon Bioeier, spenden für Greenpeace und trennen den Müll. Vielleicht waschen wir unsere Wäsche auch nicht bei 90 Grad, weil das ziemlich viel Energie verbraucht und meist gar nicht nötig ist. Der Eine oder Andere fährt immerhin gelegentlich noch mit dem Fahrrad zur Arbeit oder engagiert sich für Chancengleichheit. Reicht das? Wo …

Neulich im Eiscafé

Nachdem ich nun keinen Grund mehr habe, ständig auf mein Smartphone zu starren (warum das so ist, steht hier), muß ich ja wieder die eine oder andere analoge Angewohnheit hervorkramen.  Neulich war ich in Kassel unterwegs und beschloß, mir einen Kaffee zu gönnen. Was haben wir vor dem Smartphone Zeitalter noch mal gemacht, wenn wir irgendwo Kaffee trinken waren? Ach ja richtig, wir haben uns miteinander unterhalten. Mangels Gesprächspartner erinnerte ich mich an eine andere, sehr nette Beschäftigung: Leute gucken. Ich suchte mir einen Platz mitten in einer Einkaufspassage. Während ich also auf meinen Kaffee wartete, ließ ich den Blick schweifen. Rechts und links von mir flanierten Pärchen, Familien, Mädels im Dreierpack, Senioren gemählichen Schrittes und viele weitere Menschen, die alleine unterwegs waren. Wobei flanieren das falsche Wort ist – einige eilten im Stechschritt an mir vorbei, als ob es den Geschwindigkeitsrekord beim Einkaufen zu brechen galt. Dabei war doch Wochenende! Eine junge Frau im Eiltempo war recht sportlich gekleidet: Vielleicht absolvierte sie eine Trainingseinheit für den nächsten Kassel Marathon? Möglicherweise hatte sie das Training …

Giftige Inhaltsstoffe in Kosmetika

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Ein Schutzschild des Körpers gegen die Umwelt, gegen Krankheitserreger und Strahlung. Unsere Haut speichert Nährstoffe und Wasser, zudem schützt sie durch ein raffiniertes Regulierungssystem vor Hitze und vor Kälte. Abbauprodukte des Stoffwechsels werden über die Haut abgebaut. Medikamente und Hormone können über unsere Haut aufgenommen werden. Das sind schon ziemlich viele Gründe, unsere Haut zu pflegen und ihr nur das Beste zukommen zu lassen. Die Industrie möchte aber nicht unser Bestes – sie möchte möglichst viel verdienen. Das muß wohl der Grund sein, warum in so vielen Kosmetikartikeln immer noch giftige und bedenkliche Inhaltsstoffe sowie Konservierungsmittel verwendet werden. Über die bedenklichen Zusatzstoffe in Kosmetik wie z.B. Parabene habe ich hier bereits geschrieben. Zu der Zeit habe ich mich aber nicht konsequent darum gekümmert, wie es mit all den Produkten aussieht, die ich im Bad stehen habe. Neulich klagte mein jüngstes Fräulein über einen Juckreiz am ganzen Körper. Dazu hatte sie über den ganzen Körper verteilt lauter kleine Pusteln. Das hatten wir letzten Sommer schon mal. Damals konnte ich mir …

5 Tips für mehr Ordnung im Flur

Es ist ja nicht wirklich ein Geheimnis – ich liebe Ordnung. Ich mag es, wenn alles seinen Platz hat, ich nie wirklich nach etwas suchen muß und wenn alles irgendwie eine Struktur hat. Wenn man nicht soviel Platz hat, ist die Herausforderung für viele Menschen besonders groß, Ordnung zu halten. Heute soll es darum gehen, im Eingangsbereich eines Hauses mehr Ordnung zu schaffen und den Überblick zu behalten. Die meisten Menschen haben viele „Ordnungsbaustellen“ und wissen nicht so recht, wo sie anfangen sollen. Bei den überquellenden Kramschubladen? Die gibt es im Wohnzimmer, im Bad, in der Küche…Beim Kleiderschrank? Im Keller? Ganz wichtig: Irgendwo anfangen. Man kann nicht alles an einem Tag schaffen. Wir starten heute mit dem Eingangsbereich. Hinterher werdet Ihr Euch viel wohler fühlen und Ihr habt mehr Platz, Struktur und Übersicht. Versprochen! Los geht’s! Mehr Übersicht für kleine Flure Der Flur – Das Mekka der überquellenden Garderoben und chaotischen Schuhregale. Gelegentlich hat man manchmal das Gefühl, man kommt zur Tür rein und betritt die Kleiderkammer der Caritas. Besonders Haushalte mit Kindern und Hunden …

Digital Diät

Mein Ausstieg aus Social Media Das neue Jahr 2018 hat kaum richtig begonnen, und schon bin ich auf Diät. Diesmal schaffe ich es, habe ich mir vorgenommen. Und ich werde es durchhalten. Dabei ist das ja so eine Sache mit den guten Vorsätzen. Jedes Jahr zum Jahresende nehmen wir uns vor: Im nächsten Jahr wird alles anders. Wir wollen weniger essen, mehr Sport machen, nachhaltiger leben (öhm – das wäre ja wirklich eine Idee!), das Rauchen aufgeben, öfter Tante Lotti anrufen…die Liste der phantasievollen Vorsätze fürs neue Jahr ist lang. Oft halten wir es nicht mal zwei Wochen durch, und dann lockt entweder die Sahnetorte oder das Sofa – wir haben es wieder nicht geschafft. Meist liegt es daran, das wir alles auf einmal wollen, und das sofort. Es muss gleich klappen mit der Gewichtsabnahme, und wir schaffen sofort 10 km im Dauerlauf. Im Zeitalter der Optimierung sollte das ja mit unserer Disziplin ein Klacks sein. Ist es aber nicht. Es ist aus der Mode gekommen, kleine Schritte zu machen. Wer macht denn heute noch …

Anker im Leben

Neulich habe ich mir die Fotos vom letzten Urlaub angeschaut und dieses Foto gefunden. Es ist in Dänemark im Hafen von Hvide Sande entstanden. Immer wenn ich dort bin, mit der Kamera bewaffnet, entdecke ich neue Motive und Ansichten, die ich festhalten will. Irgendwie bin ich bei diesem Foto hängen geblieben und habe mir Gedanke darüber gemacht, was die Anker im Leben eines Menschen sind. Ich glaube, das jeder Mensch seine Anker braucht. Etwas, worauf man sich verlassen kann, auch wenn der größte Sturm des Lebens tobt. Für die Einen ist es vielleicht ihre Arbeit, die ihnen Halt gibt und die dem Tag Struktur verleiht. Für die anderen ist es der Lebenspartner, der sie in schwierigen Lebenslagen auffängt. Manche schöpfen Kraft aus einem Hobby oder Ehrenamt. Für mich ist es meine Familie. Ich finde es immer traurig, wenn ich höre, daß Familien untereinander zerstritten sind, nicht miteinander sprechen oder sich jahrelang nicht sehen. Der Zusammenhalt der Familie ist für mich das Wichtigste. Da mag alles andere daneben gehen, meine Familie fängt mich auf. Ein zweiter …

Traumwelt Angkor Wat

Wenn die Sonne über Angkor Wat untergeht, verfolgen zahlreiche Menschen auf den höher gelegenen Arealen der riesigen Tempelanlagen das Schauspiel. Viele Touristen sind darunter, aber auch Einheimische und buddhistische Mönche. Meine Freundin Ella ist zum zweiten Mal hier, und sie kann die Kamera kaum zur Seite legen. Es sind unglaubliche Bilder einer längst vergangenen Welt. Eine Welt, die langsam zerfällt. Die Witterung, tropische Vegetation aber auch die Zerstörungswut der Menschen setzen den Tempeln zu. Nur zögerlich kommen Restaurierungsarbeiten voran. Affen nutzen die Anlagen als Spielplatz und bevölkern die Umgebung. Um die Anlagen herum spielt sich das tägliche Leben ab: Kinder, die Schulschluß haben und fröhlich nach Hause fahren. Ein Bauer, der sein Feld bestellt. Stadtszenen. Vergangenheit und Zukunft in Kambodscha. Für die Erste Etage links hat Ella mir die schönsten Fotos zur Verfügung gestellt. Danke Schön an Ella Sing für die Eindrücke aus Kambodscha. Habt Ihr auch eine Reise in diesem Sommer geplant? Die Urlaubszeit ist in vollem Gange – mal sehen, wohin es uns dieses Jahr treibt… Ich finde, der Duft von frisch gemähtem …